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S wie Sexualität

Die sexuelle Energie ist die stärkste und dominanteste Energie des Menschen. Bereits weise Yogis entdeckten vor tausenden von Jahren, dass über die Verschmelzung und Verbindung der weiblichen und männlichen Sexualenergie, Erfahrungen der Exstase und damit der Einheit oder der Gotterfahrung möglich sind.

Wenn wir uns das Thema Sexualität allerdings heute und besonders in Partnerschaften anschauen, hat das oft nicht mehr viel mit Göttlichkeit zu tun. Es ist im Gegenteil ein Thema, das mit großem Frust- und Konfliktpotenzial belastet ist.

Leider wurde die Sexualität in unserer Gesellschaft und in vielen Religionen viel zu lange verteufelt und mit Scham und Schuld belegt. Was dazu führt, dass viele Paare sich scheuen, offen und ehrlich miteinander über sexuelle Wünsche und Bedürfnisse zu sprechen. Viel zu viele Menschen haben sich damit abgefunden, eine Sexualität zu leben, (wenn überhaupt noch welche stattfindet), die eher einem technischen Ablauf gleicht, als einem aufregenden Tanz zwischen zwei sich Liebenden. Jeder versucht es dem anderen irgendwie Recht zu machen, ohne wirklich zu wissen, was der andere eigentlich möchte oder selbst zu äußern, was gefällt und was nicht. Und viele Menschen wissen selbst noch nicht einmal, was sie wirklich möchten.

Wie können Paare, diese wundervolle, körperliche Liebe, durch die wir alle entstanden sind und die das Schönste, Verbindentste und Energetisierendste sein kann, was zwei Menschen, miteinander erleben können, wieder neu entdecken? 

Mut, Vorstellungskraft und Offenheit dürfen dafür wieder entdeckt und entwickelt werden und zwar im ersten Schritt sich selbst gegenüber.

Im Tantra heißt es u.a.: „ Alles ist erlaubt, es gibt keine Tabus“! Was für den ein oder anderen vielleicht erschreckend klingt, bedeutet absolute Freiheit. Denn sowohl der, der seine Wünsche äußert (ohne Erwartung!!), als auch der, der sie momentan vielleicht noch nicht erfüllen kann, ist gut, richtig und in Ordnung. Das zu erkennen, macht es möglich, über alles offen zu sprechen, denn keiner ist dabei im Unrecht. Und vielleicht hilft der mutige, erste Schritt des einen, dem anderen dabei, sich selbst mehr zuzutrauen und etwas Neues zu probieren! 

Wir wissen, dass es möglich ist, auch nach vielen Jahren der Beziehung, offen und mutig die eigenen Bedürfnisse zu erforschen, zu äußern und gemeinsam auszuprobieren.  

Wir wünschen Ihnen viel Freude dabei und unterstützen Sie auch gerne im Coaching oder Seminar!